Käsefondue nach Schweizer Art

Zutaten für 2 Personen

250 g    Gruyère/ Greyerzer

125 g    Emmentaler

125 g    Appenzeller oder Vacherin

½ El.    Speisestärke

300  ml    Wein

1    Knoblauchzehe

2 El    Kirschwasser

Muskat, Salz, Baguette

 

Zubereitung

Käse grob reiben und in einer Schüssel mit der Stärke vermischen. Den Wein in einen Fonduetopf geben, Knoblauchzehe dazugeben und bei starker Hitze ca. 1 bis 2 Minuten kochen lassen. Knoblauch herausnehmen. Die Hitze soweit verringern, bis der Wein gerade noch siedet. Jetzt den Käse unter ständigem Rühren hinzugeben, dabei immer warten bis der Käse geschmolzen ist, bevor die nächste Portion kommt. Ist der gesamte Käse geschmolzen, Kirschwasser dazugeben, mit Muskat und Salz abschmecken.

Das Baguette-Weißbrot in etwa 3 cm große Stücke schneiden. Fonduetopf auf die Flamme stellen und das Brot mit den Fonduegabeln durch die Käsemasse ziehen.

Hier noch ein paar Tipps von einer Ur-Schweizerin  – dann schmeckt Dir das Rezept noch besser als „super“…

Tipp 1: Raclette-Käse würde ich nicht ins Fondue tun. Nimm Appenzeller oder Vacherin an seiner stelle. Das bekannteste Fondue heißt „moitie-moite“ – zu Deutsch „halb-halb“ und beinhaltet 50% Vacherin-Fribourgoise und 50% Greyerzer. Diese Käsearten erhältst Du auch in Deutschland in besseren Geschäften an der Käsetheke. Es lohnt sich, ein paar Euros mehr auszugeben.

Tipp 2: Nur 250ml Weißwein! Das Fondue soll ja schließlich weder Fäden ziehen noch flüssig runtertropfen.

Tipp 3: Sehr grob geriebener Kasse und kleingeschnittenen Knoblauch ins Caquelon (so heißt der Fonduetopf) geben. Die Stärke mit dem Wein anrühren, zugießen. Etwas einziehen lassen, dann UNTER STÄNDIGEM RÜHREN LANGSAM ERHITZEN. AUF KEINEN FALL SCHNELL ERHITZEN – FONDUE SOLL SCHMELZEN, NICHT KOCHEN! Wenn das Fondue cremig ist den Kirsch darunter rühren.

Danach kannst Du beliebig verfeinern, zum Beispiel. mit Trockenfleisch streiffen, Steinpilzen o.ä.

Tipp 4: Wenn das Fondue gerinnt, 1 TL Stärke mit wenig Weisswein und Zitronensaft anrühren, dazugiessen, unter Rühren nochmals langsam aufkochen.

Tipp 5: Kein Weissbrot nehmen. Mit 1-2 tägigem dunklem Brot (Hausbrot) , selbst gemachtem Brot oder Kartoffeln gehts besser. Das Brot hält besser auf der Gabel, und der Käse besser am Brot, also mehr Käse pro Portion ;o)

Tipp 6: 1 Minute vor dem Servieren kannst Du das cremige Fondue noch etwas luftiger machen, indem Du 1 Messerspitze Natronpulver dazugibst (gibts beim Apotheker). Ja nicht zu viel – sonst schäumt Dir das Fondue über…

Probiers jetzt mal – glaub mir, so fein wars noch nie….!

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